Was macht ein Baseballspieler, der als künftiger Superstar gehandelt wird, diesen Erwartungen aber nicht gerecht werden kann? Richtig - er wird Manager. Was macht aber ein Manager, der nicht über das nötige Budget verfügt, um gute Spieler für seine grottenschlechte Mannschaft einzukaufen? Wenn er, wie in dieser Geschichte nach einer wahren Begebenheit, Billy Beane heißt und von Brad Pitt gespielt wird, dann stellt er das ganze System des Spieles auf den Kopf. Zunächst heuert er den völlig unsportlichen Wirtschaftswissenschaftler Peter Brand (Jonah Hill) an und wirft mit ihm alles über Bord, was im Bezug auf Baseball als gesichertes Wissen gilt. Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach „billigen“ Spielern, die von anderen Mannschaften geflissentlich übersehen werden, weil sie häufig Ärger machen, schon zu alt, ständig verletzt, oder schlichtweg sonderbar sind. Und voilà: Schon haben sie ein Team. Allerdings eines, das weder die Fans, die Medien noch den eigenen Field Manager (Philip Seymour Hoffman) vom Hocker reißt. Als aber erste spielerische Erfolge greifbar werden, begeistern sich auch die Kritiker für die unorthodoxen Methoden des Billy Beane und feiern die einstigen Außenseiter.
„Die Kunst zu gewinnen – Moneyball“ erzählt einmal mehr vom Mythos, dass eine gute Idee und der Wille, sie gemeinschaftlich umzusetzen, mehr wert sind als Geld. Eine Botschaft, die allemal wert ist, gehört zu werden.